• Jüdisches Bildungswerk

    für Demokratie - gegen Antisemitismus

    Licht für Demokratie - Licht gegen Antisemitismus!
    Dies sind die Schwerpunkte der Projekte in unser Bildungsarbeit, denn
    Jehi `Or bedeutet "Es werde Licht"

     

  • Existenzrecht Israels

    Wir treten für das Existenzrecht Israels ebenso ein, wie gegen jede Form von Antisemitismus.

Kawod- Respekt für die Menschenwürde:
Präventionskonzept gegen Hasskriminalität in Charlottenburg-Wilmersdorf

  • Projektaufgaben
  • §  Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen zur niedrigschwellige Normenorientierung und Wertebildung für junge Flüchtlinge mit islamischem Hintergrund

    §  Fortbildungsangebote für sozialpädagogische Fachkräfte und Freiwillige in der Sozialen Arbeit (Flüchtlingsarbeit, Jugendarbeit, Soziale Wohnhilfe, Suchthilfe, Arbeits- und Berufsförderung etc.), die mit Angehörigen (statistischer) Gruppen arbeiten, die überproportional Dispositionen zu antisemitischen Haltungen und autoritär-aggressivem Verhalten aufweisen.

    §  Entwicklung und Erprobung von Modellen konzertierter Präsenz von rechtsstaatlichen Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Sozialer Arbeit und demokratisch-bürgerschaftlichem Engagement im öffentlichen Raum

    §  (Weiter-)Entwicklung eines integrierten Aktions- oder Maßnahmenplans zur Prävention vorurteilsmotivierter Gewalt im öffentlichen Raum.

    §  Aufbau örtlicher und bezirksweiter Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

  • Kurzbeschreibung
  • Das Projekt »Kawod« reagiert auf den Bedarf an präventiver Wertebildung für Zielgruppen mit Dispositionen zu vorurteilsmotivierter Straffälligkeit, der 2019 im Kontext von Überfällen auf Juden (als Juden erkennbare Personen) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf deutlich geworden ist.

    Die zentrale inhaltlich-normative Grundlage des Projektes bildet die freiheitliche-demokratische Grundordnung und das geltende Recht des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates (einschließlich der ratifizierten Menschenrechtsabkommen), die auch den Schutz vor flüchtlings- und muslimenfeindlich motivierter Diskriminierung und Hasskriminalität gewährleisten. In diesem Rahmen werden auch ethische Normen der abrahamischen Religionen hinzugezogen – insbesondere, wenn sie in zentralen Werten sowohl miteinander als auch mit der Werteordnung des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates übereinstimmen

    Das Projekt berücksichtigt vor allem die Bedürfnisse und Besonderheiten der von antisemitischen u.ä. Vorfällen schwerpunktmäßig betroffenen Sozialräume im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Beratungen, Workshops und/oder Veranstaltungen werden jeweils vor Ort bei den jeweiligen Zielgruppen und teilweise im öffentlichen Raum durchgeführt. Einhergehend erfolgt der Aufbau eines bezirklichen, bzw. eines sozialräumlichen Netzwerkes, im Kontext eines stetig partnerschaftlich fortentwickelnden Maßnahmenplans.

    Grundsätzlich wird methodisch und didaktisch dem fachlichen Standard der Orientierung an den Erfahrungen, Kompetenzen, Interessen und Bedarfslagen der Zielgruppen/ Teilnehmenden eine große Bedeutung zugemessen. So hat die dialogische Interaktion mit den Teilnehmenden prinzipiell Vorrang vor geplanten Abläufen. Soweit möglich, sollen die Formate und Veranstaltungen (Filmabende, Erzählcafés, Exkursionen, moderierte Begegnungen etc.) mit den Primärzielgruppen erprobt werden, wozu auch Peers (Honorarkräfte mit syrischem o.ä. Fluchthintergrund) hinzugezogen werden, um die Zielgruppenansprache zu erleichtern.

  • Kontakt
  • Kawod – Respekt für die Menschenwürde
    Geschäftsbereich der Jehi Or - JBDA gUG

    c/o Meeet – Räume für Begegnungen
    Konstanzer Straße 15 A
    10707 Berlin

    Tel.: 030-609836807
    E-Mail: info@kawod-respekt.de

    Ansprechpartner: Tobias Rosin (Projektleitung)

§  Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen zur niedrigschwellige Normenorientierung und Wertebildung für junge Flüchtlinge mit islamischem Hintergrund

§  Fortbildungsangebote für sozialpädagogische Fachkräfte und Freiwillige in der Sozialen Arbeit (Flüchtlingsarbeit, Jugendarbeit, Soziale Wohnhilfe, Suchthilfe, Arbeits- und Berufsförderung etc.), die mit Angehörigen (statistischer) Gruppen arbeiten, die überproportional Dispositionen zu antisemitischen Haltungen und autoritär-aggressivem Verhalten aufweisen.

§  Entwicklung und Erprobung von Modellen konzertierter Präsenz von rechtsstaatlichen Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Sozialer Arbeit und demokratisch-bürgerschaftlichem Engagement im öffentlichen Raum

§  (Weiter-)Entwicklung eines integrierten Aktions- oder Maßnahmenplans zur Prävention vorurteilsmotivierter Gewalt im öffentlichen Raum.

§  Aufbau örtlicher und bezirksweiter Kooperations- und Netzwerkstrukturen.

Das Projekt »Kawod« reagiert auf den Bedarf an präventiver Wertebildung für Zielgruppen mit Dispositionen zu vorurteilsmotivierter Straffälligkeit, der 2019 im Kontext von Überfällen auf Juden (als Juden erkennbare Personen) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf deutlich geworden ist.

Die zentrale inhaltlich-normative Grundlage des Projektes bildet die freiheitliche-demokratische Grundordnung und das geltende Recht des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates (einschließlich der ratifizierten Menschenrechtsabkommen), die auch den Schutz vor flüchtlings- und muslimenfeindlich motivierter Diskriminierung und Hasskriminalität gewährleisten. In diesem Rahmen werden auch ethische Normen der abrahamischen Religionen hinzugezogen – insbesondere, wenn sie in zentralen Werten sowohl miteinander als auch mit der Werteordnung des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates übereinstimmen

Das Projekt berücksichtigt vor allem die Bedürfnisse und Besonderheiten der von antisemitischen u.ä. Vorfällen schwerpunktmäßig betroffenen Sozialräume im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Beratungen, Workshops und/oder Veranstaltungen werden jeweils vor Ort bei den jeweiligen Zielgruppen und teilweise im öffentlichen Raum durchgeführt. Einhergehend erfolgt der Aufbau eines bezirklichen, bzw. eines sozialräumlichen Netzwerkes, im Kontext eines stetig partnerschaftlich fortentwickelnden Maßnahmenplans.

Grundsätzlich wird methodisch und didaktisch dem fachlichen Standard der Orientierung an den Erfahrungen, Kompetenzen, Interessen und Bedarfslagen der Zielgruppen/ Teilnehmenden eine große Bedeutung zugemessen. So hat die dialogische Interaktion mit den Teilnehmenden prinzipiell Vorrang vor geplanten Abläufen. Soweit möglich, sollen die Formate und Veranstaltungen (Filmabende, Erzählcafés, Exkursionen, moderierte Begegnungen etc.) mit den Primärzielgruppen erprobt werden, wozu auch Peers (Honorarkräfte mit syrischem o.ä. Fluchthintergrund) hinzugezogen werden, um die Zielgruppenansprache zu erleichtern.

Kawod – Respekt für die Menschenwürde
Geschäftsbereich der Jehi Or - JBDA gUG

c/o Meeet – Räume für Begegnungen
Konstanzer Straße 15 A
10707 Berlin

Tel.: 030-609836807
E-Mail: info@kawod-respekt.de

Ansprechpartner: Tobias Rosin (Projektleitung)